Bootdiskette

CP/A-Systemdisketten nutzen keine speziellen Systemspuren. Eine Diskette ist bootbar, wenn die ERSTE Datei auf ihr die Systemdatei @CPMZ9.COM ist.

s.a. inhalt_der_systemdiskette

cpm-disks.zip enthält 3 Bootdisketten

  • Systemdiskette Robotron Z9SYSROB.dsk
  • Systemdiskette Rossendorf SYSTEM_ZfK.dsk
  • Meine Systemdiskette cpmz9r.dsk für CP/M ohne 64K-RAM-Modul
  • Ein Leerdiskette 800k leer.dsk

Benötigt werden:

  • 5¼″-DD-Disketten (800k). HD-Disketten (1,2MB) funktionieren i.allg. nicht!
  • 3½″-DD-Disketten (800k), z.B. von Amiga, oder HD-Disketten, bei denen das 2. Loch zugeklebt wird.

Bei 3½″-Disketten muss die Schreibschutzkerbe geschlossen sein, damit die Diskette beschrieben werden kann, Bei 5¼″-Disketten muss dagegen die Schreibschutzkerbe zu sehen sein, damit die Diskette beschrieben werden kann.

Erstellt man die Bootdiskette am PC, braucht man einen PC mit eingebautem Diskettenlaufwerk. USB-Laufwerke funktionieren nicht!

Mit der aktuellen Mega-Flash-Software ab 07/2016 stehen Kommandos bereit, mit denen eine Bootdiskette selbst erstellt werden kann. Es wird das Megamodul, 32K RAM oder das Kombi-Modul benötigt. Ein 64K-Schalt-RAM wird nicht vorrausgesetzt!

Mit INITKC werden Disketten formatiert.

Mit einer leeren, aber formatierten, Diskette kann das CPM-48K gestartet werden. Am einfachten geht das mit CPM

das neue CPM-48K enthält eine ROM-Disk (Laufwerk C:) mit dem CPM-System @CPMZ9.COM, Hilfsprogramme wie POWER etc. und Treiber für RAM-Floppy 2008, GIDE, und USB. Damit kann eine Bootdiskette erstellt werden. Auch der Zugriff auf die GIDE-Laufwerke ist möglich, wenn der GIDE-Treiber geladen wird.

auf die leere Diskette muss als erste Datei das CPM-System @CPMZ9.COM kopiert werden. Entweder nutzt man PIP

PIP A:@CPMZ9.COM=C:CPMZ9.COM

oder man kopiert mit POWER.

Auf dem Laufwerk C: sind im Megamodul weitere CPM-Systeme enthalten. Man kann Bootdisketten für andere Konstellationen erstellen, indem die passende Datei als @CPMZ9.COM kopiert wird:

PIP A:@CPMZ9.COM=C:CPM_ZFK.COM

erzeugt eine Boot-Diskette für das Rossendorfer Floppy-Modul.

Unter einem laufenden CP/M werden mit INITKC (Robotron-Floppycontroller) bzw. FORMATZ (rossendorf-Floppycontroller) Disketten formatiert. Der originiale Bootloader unterstützt 800K und 400K-Disketten, leider keine 720K-Disketten.

Auf eine frisch formatierte Diskette muss als erste Datei die Systemdatei @CPMZ9.COM übertragen werden. Das geht z.B. mit PIP oder mit POWER. Danach ist die Diskette bereits bootfähig. (s.o.).

Benötigt wird ein älterer PC mit eingebautem Diskettenlaufwerk. USB-Laufwerke funktionieren nicht! U. Zander hat MS-DOS-Disketten erstellt, die alles nötige enthalten:

http://www.sax.de/~zander/z9001/tip/tipd.html

Benötigt wird ein PC mit eingebautem Diskettenlaufwerk. USB-Laufwerke funktionieren nicht!

Mit dem kleinen Tool Images und CP/M-Disketten unter Windows XP kann man unter Windows Floppies formatieren und beschreiben. Ein Klick auf den Button „Write Disk“ öffnet einen Dateiauswahl-Dialog, in dem das Diskettenimage ausgewählt wird. Anschließend wird das Image auf die Diskette gebracht, dabei wird sie gleich formatiert.

Passende Disketten-Images s. oben oder bei inhalt_der_systemdiskette