QLOCKTWO

ist eine „Wortuhr“, d.h. eine Uhr, die die Zeit im Klartext anzeigt. Es gibt ein 11×10-Buchstabenfeld, in dem die Uhrzeit als Text aufleuchtet: „es ist fünf [minuten] vor halb sechs“. durch geschickte Anordnung der Buchstaben sind alle Uhrzeiten darstellbar, teilweise in Varianten (dreiviertel statt viertel vor usw.).

Die original QLOCKTWO https://qlocktwo.com/de/ ist ein tolles Designstück, aber leider recht teuer. 2010 hatte heise den Hack vorgestellt, einfach einen Digitalen Bilderrahmen zu nehmen und Bilder mit den Texten zu generieren. Der Bilderrahmen wird auf automatische Bildwiedergabe einstellt, Bildwechseltempo 1 Minute, und sinnvollerweise ohne Übergangseffekt.

Per Klartext sind 5-Minuten-Angaben sinnvoll . Für mehr Minutenangaben ist das 11×10-Raster des Textes der QLOCKTWO nicht ausreichend; und es sieht auch nicht mehr schön aus. In jedem Fünf-Minuten-Block werden daher die Minuten durch Punkte in den Ecken hochgezählt.

Pro Minute ein Bild macht 720 Bilder pro 12 Stunden. Das kann ein kleines Programm generieren. Im Internet gab es damals fertige Bildersätze, ein Delphi-Programm u.v.a.m. Ich hatte mir ein Perl-Programm geschrieben (qlocktwo_generator.pl):

Mit diesem Programm kann man spielen und seinen Gestaltungs-Ideen freien Lauf lassen. Man kann die Texte ändern (andere Sprachen), Farben, Schriften, Abstand etc. frei wählen, Die Bildgröße beliebig anpassen usw.

Serifenlose Schriften (Arial, Lucida Sans, …) sehen am besten aus. Als Farbe habe ich weiße Schrift auf schwarzem Hintergrund gewählt, das kann man natürlich alles anpassen; ebenso den Kontrast zu den inaktiven Buchstaben.

v.l.n.r. Verdana, C64-Font, Lucida Console

Der Abstand zum Bildrand sollte minimal sein, es kommt noch der Rand des Digitalen Bilderrahmens hinzu.

v.l.n.r. C64-Font, Scale-Faktor 0.3, 0.6, 0.8

Je größer die Buchstaben sind, umso besser ist der Text aus der Ferne lesbar. Für mich wirken die Abstände ähnlich dem Original am harmonischsten, s. obere Bildreihe.