AC1-SCCH
Eckhard Ludwig aus Halle ( „Studio-Computer-Club-Halle“, SCCH ) entwickelte Hard- und Software, die auf den Computern LLC2 und AC1 gleichermaßen verwendbar war. Die Grundplatine des AC1 wurde um eine zusätzliche PIO erweitert, das Monitorprogramm neu geschrieben und erweitert. Später führte Jürgen Beisler ( Computerclub Leipzig ) das Konzept weiter. (http://www.ac1-info.de/)
Unterschiede zum originalen AC1-ACC (Mon 3.1, Frank Heyder, sowie Weiterentwicklungen vom Amateurcomputerclub Berlin)
- zusätzliche PIO (V24)
- zusätzlicher Zeichensatz (umschaltbar)
- anderes Kassettenaufzeichnungsverfahren
- PIOB wird erweitert genutzt
- … (s.u.)
Zeichensatz
Beim SCCH wurde der Zeichensatz (rechts) geändert, um Umlaute u.a. darstellen zu können. Die Grafikzeichen entsprechen dem Z9001 bzw. auch Z1013. Im erweiterten ACC-Zeichensatz (links) kamen auch Umlaute hinzu, aber an anderer Position.
Zeichensatz links AC1-ACC, rechts AC1-SCCH
Nach Einschalten, NMI wird auf den SCCH-Zeichensatz umgeschaltet. Mit Strg-Z kann zwischen den Zeichensätzen gewechselt werden; ein explizites Setzen erfolgt über PIOB, Bit3.
Unterschiede
#------------------------------------------------------------------------------ # SCCH vs. Ur-AC1 (AC1-Berlin, Mon 3.1) #------------------------------------------------------------------------------ AC1: - CPM-Erweiterung Bankumschalter 0x1E (cpmumsch) nur Schreib-Port Bit 1 0000-1FFF 0=ROM+BWS, 1 = RAM - PIO PIODA equ 4 ; Tastatur PIODB equ 5 ; Grafik/Ton PIOCA equ 6 PIOCB equ 7 ;Belegung PIOA ;B0..B6 ASCII-Code Zeichen ;B7 Taste gedrückt ;Belegung PIOB ;B0 frei ;B1 RTTY, Empfänger ;B2 RTTY, Sender ;B3 RTTY, PTT ;B4 frei ;B5 frei ;B6 TB-Interface-Ausgang ;B7 TB-Interface-Eingang SCCH: - zusätzliche PIO2 PIO2DA equ 8 PIO2DB equ 9 PIO2CA equ 0Ah PIO2CB equ 0Bh ; PIO 2 / IOSEL2 ; A0 Eingang Daten RxD serielle Schnittstelle ; A1 Ausgang Daten TxD serielle Schnittstelle ; A2 Eingang empfangsbereit CTS serielle Schnittstelle ; A3 Ausgang sendebereit DTR serielle Schnittstelle ; A4 SRQ IEC - Schnittstelle (in CPM + BASIC) ; A5 ATN IEC - Schnittstelle (in CPM + BASIC) ; A6 CLK IEC - Schnittstelle (in CPM + BASIC) ; A7 DATA IEC - Schnittstelle (in CPM + BASIC) ; Der Eprommer arbeitet mit PIO 2 Port A + B. ;Belegung PIOB ;B0 Ton-Ausgang ;B1 Joystick ges. A ;B2 Grafiktaste ;B3 Bildschirm-Mode 0=AC1-ZS, 1=SCCH-Zeichensatz (orig. Bild invers) ;B4 frei ;B5 Start/Stop-Schaltung 0=Motor aus, 1=Motor an ;B6 TB-Interface-Ausgang ;B7 TB-Interface-Eingang ZG: Es sind im Prinzip 2 2k_ZG's, die mit Adresse A11 vom PIO1 Port B3 umgeschaltet werden. - erweiterte Steuerzeichen Ausgabe ^J..^K Cursortasten ^Z Umschaltung Zeichensatz ^N Cursor-Positionierung (^Nzzss, Ascii, 00..31/00..63) invers (E. Ludwig, Halle, 1987) 11h invers on (für nachfolgende Zeichen, bis Zeilenende bzw. 11h) via Hardware-Flipflop werden die Pixel invertiert 10h inverse off - HP-Grafikkarte BWSPort xF0 Bit 0 AC1-Takt 0= 2 MHz, 1 = 4 MHz Bit 1 Invers 0 = Normal, 1 = Invers (f. gesamten Bildschirm) Bit 2 Ebene 0 = TExt-RAM, 1 = FarbRAM lesen/beschreiben 1000..17FF - Invers + Blinken neue ZG-Hardware - Erweiterungen für: Tastatur (Umlaute, Steuertasten) Beep (PIO B0), Joystick, und Kassetteninterface modifiziert - V24 - Modul 1, Programm 'X' Modul1-ROMDISK: Konfigurationsregister auf I/O-Adresse 0x14, Bitmuster bestimmt Haupspeicherbelegung, 1 x 8KByte-ROM (16k), enthält BASIC-Interpreter, 1 x 8KByte-ROM, enthält Programmpaket "X", ( Menuesystem für ROMDISK ), 32 KByte-ROM..1 MByte ROMDISK Einblendung in RAM als 16K oder 32K-Bereich I/O-Adresse 0x14 (modul1) Lese+Schreib-Port Bit 0 - E000..FFFF 0=RAM, 1= ROM Prog. 'X' Bit 1 - 4000..5FFF (2000..5FFF) 0=RAM, 1 = BASIC-ROM (GWBASIC 3.2) Bit 2 - 0000..FFFF 0=normaler Betrieb 1=RAM Bit 3 - C000..FFFF (8000..FFFF) 0=RAM, 1=ROMDISK-ROM andere Bits schalten die 16K (32K) Bänke der ROMDISK durch je nach Hardware etwas unterschiedlich gelöst. - KEIN Bankumschalter 0x1E (cpmumsch) Software sollte daher daher immer beide Ports schalten (14h, 1Eh)

