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| z1013:handbuecher:bedienungsanleitung [2010/07/15 11:31] – koma | z1013:handbuecher:bedienungsanleitung [2026/04/21 11:46] (aktuell) – Rechtschreibung korrigiert volkerp | ||
|---|---|---|---|
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
| ====== Bedienungsanleitung ====== | ====== Bedienungsanleitung ====== | ||
| + | {{: | ||
| Zeile 12: | Zeile 13: | ||
| - | Achtung! | + | Achtung! |
| - | * Bei Loetarbeiten, ausser | + | * Die Bedienungsanleitung und das Handbuch |
| + | * Bei Lötarbeiten, außer | ||
| * Bei Postversand ist der Z 1013 transportsicher zu verpacken. | * Bei Postversand ist der Z 1013 transportsicher zu verpacken. | ||
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| 1.2. [[z1013: | 1.2. [[z1013: | ||
| 1.2.1. | 1.2.1. | ||
| - | 1.2.2. | + | 1.2.2. |
| 1.2.3. | 1.2.3. | ||
| 1.2.4. | 1.2.4. | ||
| 1.2.4.1. | 1.2.4.1. | ||
| - | 1.2.4.2. | + | 1.2.4.2. |
| - | 1.2.5. | + | 1.2.5. |
| - | 1.3. Monitorkommandos des MRB Z1013 | + | 1.3. |
| - | 1.3.1. | + | 1.3.1. |
| - | 1.3.2. | + | 1.3.2. |
| - | 1.3.3. | + | 1.3.3. |
| - | 1.4. Wichtige Hinweise zur Beibehaltung der Reparaturfaehigkeit | + | 1.4. |
| - | 1.5. Technische Daten | + | 1.5. |
| + | \\ | ||
| + | [[# | ||
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| ==== 1.1. Vorstellung des MRB Z 1013 ==== | ==== 1.1. Vorstellung des MRB Z 1013 ==== | ||
| - | Zur Grundausbaustufe des Mikrorechnerbausatzes | + | Zur Grundausbaustufe des Mikrorechnerbausatzes |
| - | Die Leiterplatte | + | Die Leiterplatte |
| Mikrorechner auf der Basis des Mikroprozessors U 880 mit allen | Mikrorechner auf der Basis des Mikroprozessors U 880 mit allen | ||
| - | Steuerungen | + | Steuerungen |
| - | die fuer die Arbeit mit der Grundausbaustufe notwendig sind. | + | die für die Arbeit mit der Grundausbaustufe notwendig sind. |
| - | Als erstes | + | Als erstes |
| - | etwas mitteilen zu koennen. Dazu dient die Tastatur in Verbindung mit der Ein-/ | + | etwas mitteilen zu können. Dazu dient die Tastatur in Verbindung mit der Ein-/ |
| - | den Anschluss eines handelsueblichen Fernsehgeraetes. Sollen nun die dem Rechner mitgeteilten Daten bzw. die von ihm errechneten Daten beim Abschalten der Stromversorgung erhalten | + | den Anschluss eines handelsüblichen Fernsehgerätes. Sollen nun die dem Rechner mitgeteilten Daten bzw. die von ihm errechneten Daten beim Abschalten der Stromversorgung erhalten |
| - | bleiben, | + | bleiben, |
| - | Steuerung und Anschlussmoeglichkeit fuer Magnetbandgeraete. | + | Steuerung und Anschlussmöglichkeit für Magnetbandgeräte. |
| - | Die ungefaehre | + | Die ungefähre |
| - | der Abbildung 1.1 | + | der [[# |
| nicht ganz exakt. Sie ist eigentlich als Groborientierung gedacht. Die genaue Zuordnung der Schaltkreise zu den einzelnen | nicht ganz exakt. Sie ist eigentlich als Groborientierung gedacht. Die genaue Zuordnung der Schaltkreise zu den einzelnen | ||
| - | Funktionsgruppen ist fuer das Betreiben der Grundausbaustufe | + | Funktionsgruppen ist für das Betreiben der Grundausbaustufe |
| - | ja auch nicht unbedingt | + | ja auch nicht unbedingt |
| - | Handbuches finden, entnehmen. Was Sie fuer die Inbetriebnahme | + | Handbuches finden, entnehmen. Was Sie für die Inbetriebnahme |
| - | tun muessen | + | tun müssen |
| werden dann bereits Begriffe benutzt werden, die Kenntnisse | werden dann bereits Begriffe benutzt werden, die Kenntnisse | ||
| auf dem Gebiet der Mikrorechentechnik voraussetzen. Lassen Sie | auf dem Gebiet der Mikrorechentechnik voraussetzen. Lassen Sie | ||
| - | sich dadurch nicht entmutigen. | + | sich dadurch nicht entmutigen. |
| ==== 1.2. Inbetriebnahme des MRB Z 1013 ==== | ==== 1.2. Inbetriebnahme des MRB Z 1013 ==== | ||
| - | === 1.2.1. | + | === 1.2.1. |
| - | Die Inbetriebnahme des Geraetes | + | Die Inbetriebnahme des Gerätes |
| befindet sich auf der Leiterplatte der Grundausbaustufe der | befindet sich auf der Leiterplatte der Grundausbaustufe der | ||
| - | wesentliche Teil der Stromversorgungsschaltung: | + | wesentliche Teil der Stromversorgungsschaltung: |
| - | Sie muessen | + | Sie müssen |
| - | Die Leistungsaufnahme | + | Die Leistungsaufnahme |
| ist beim Einsatz auf folgendes zu achten: | ist beim Einsatz auf folgendes zu achten: | ||
| - | Zum sicheren Schutz vor zu hohen Beruehrungsspannungen | + | Zum sicheren Schutz vor zu hohen Berührungsspannungen |
| - | Transformator mit einem Gehaeuse | + | Transformator mit einem Gehäuse |
| BL. 3 entspricht. | BL. 3 entspricht. | ||
| - | Weiterhin muss der Transformator | + | Weiterhin muss der Transformator |
| pF ) abgeblockt werden, damit eine hochfrequente Abstrahlung | pF ) abgeblockt werden, damit eine hochfrequente Abstrahlung | ||
| - | von Stoerspannungen ueber das 220 V - Netz unterbunden wird. | + | von Störspannungen über das 220 V - Netz unterbunden wird. |
| Die Verbindung des Transformators mit der Leiterplatte geschieht mit Hilfe der beigelegten Plastaderleitung und der | Die Verbindung des Transformators mit der Leiterplatte geschieht mit Hilfe der beigelegten Plastaderleitung und der | ||
| - | Flachansteckhuelsen, die an die Leitung | + | Flachansteckhülsen, die an die Leitung |
| - | Achtung: Die Huelsen | + | Achtung: Die Hülsen |
| - | isolieren, dass sie bei gegenseitiger | + | isolieren, dass sie bei gegenseitiger |
| - | Vor den Anlegen der Stromversorgung | + | Vor den Anlegen der Stromversorgung |
| - | folgenden Hinweis beachten: Legen Sie die Leiterplatte auf eine nichtleitende Unterlage oder schrauben Sie diese mit Hilfe der an Rand der Platte befindlichen Bohrungen und mit Abstandshuelsen | + | folgenden Hinweis beachten: Legen Sie die Leiterplatte auf eine nichtleitende Unterlage oder schrauben Sie diese mit Hilfe der an Rand der Platte befindlichen Bohrungen und mit Abstandshülsen |
| - | wuerden. | + | würden. |
| - | Haben Sie alle Hinweise beachtet, stecken Sie die Huelsen | + | Haben Sie alle Hinweise beachtet, stecken Sie die Hülsen |
| - | die Flachansteoker X3 (s. Abb. 1.1) an. Ihr Rechner arbeitet | + | die Flachansteoker X3 (s. [[# |
| bereits. | bereits. | ||
| - | === 1.2.2. Anschluss eines Fernsehgeraetes | + | === 1.2.2. Anschluss eines Fernsehgerätes |
| - | Jetzt wollen wir ein Datensichtgeraet anschliessen. Dazu benoetigen | + | Jetzt wollen wir ein Datensichtgerät anschließen. Dazu benötigen |
| - | delsuebliches | + | |
| - | VHF-Bereich Ihres Fernsehgeraetes. Auf der Leiterplatte des | + | |
| vor Ihnen liegenden Z 1013 befindet sich an der Abschirmung | vor Ihnen liegenden Z 1013 befindet sich an der Abschirmung | ||
| - | des HF-Modulators (s. Abb. 1.1) eine Koaxialbuchse. An dieser | + | des HF-Modulators (s. [[# |
| - | Stelle wird die von der Bildschirmsteuerung erzeugte Bildinformation in Form eines normgerechten Fernsehsignals zur Verfuegung | + | Stelle wird die von der Bildschirmsteuerung erzeugte Bildinformation in Form eines normgerechten Fernsehsignals zur Verfügung |
| An dieser Stelle ist ein Hinweis notwendig, dem Sie unbedingt | An dieser Stelle ist ein Hinweis notwendig, dem Sie unbedingt | ||
| Folge zu leisten haben. Wenn Sie den MHB Z 1013 mit ihrem | Folge zu leisten haben. Wenn Sie den MHB Z 1013 mit ihrem | ||
| - | Fernseher verbinden, darf dies nur zur persoenlichen | + | Fernseher verbinden, darf dies nur zur persönlichen |
| - | und nur mit dem dafuer | + | und nur mit dem dafür |
| - | Paragraph 63 des Gesetzes | + | Paragraph 63 des Gesetzes |
| geahndet. | geahndet. | ||
| - | Nach Herstellen der Verbindung | + | Nach Herstellen der Verbindung |
| einstellen, bis ein scharfes, stehendes Bild entsteht. Jetzt | einstellen, bis ein scharfes, stehendes Bild entsteht. Jetzt | ||
| sehen Sie ein quadratisches Bild. Wenn Sie sich das etwas genauer ansehen, werden Sie erkennen, dass sich das Bild aus | sehen Sie ein quadratisches Bild. Wenn Sie sich das etwas genauer ansehen, werden Sie erkennen, dass sich das Bild aus | ||
| einzelnen Zeichen zusammensetzt, | einzelnen Zeichen zusammensetzt, | ||
| - | einer Zeile wiederum 32 Zeichen getrennt werden | + | einer Zeile wiederum 32 Zeichen getrennt werden |
| Aus den Vergleich einzelner Zeichen ist zu ersehen, dass ein | Aus den Vergleich einzelner Zeichen ist zu ersehen, dass ein | ||
| Zeichen nie aus mehr als 8 x 8 Bildpunkten besteht. Welche | Zeichen nie aus mehr als 8 x 8 Bildpunkten besteht. Welche | ||
| Zeichen das im einzelnen sind, die mit der Grundausbaustufe | Zeichen das im einzelnen sind, die mit der Grundausbaustufe | ||
| - | auf dem Bildschirm abgebildet werden | + | auf dem Bildschirm abgebildet werden |
| - | 7 des Handbuches zu entnehmen. Einen grossen | + | 7 des Handbuches zu entnehmen. Einen großen |
| auch unmittelbar mit der Tastatur zur Darstellung bringen. | auch unmittelbar mit der Tastatur zur Darstellung bringen. | ||
| Lesen Sie dazu weiter. | Lesen Sie dazu weiter. | ||
| === 1.2.3. Grundzustand des MRB Z 1013 === | === 1.2.3. Grundzustand des MRB Z 1013 === | ||
| - | Betaetigen | + | Betätigen |
| - | wird dann der Bildschirm | + | wird dann der Bildschirm |
| - | naechsten | + | nächsten |
| Anzeige des Grundzustandes: | Anzeige des Grundzustandes: | ||
| Zeile 137: | Zeile 139: | ||
| # _ | # _ | ||
| - | Die Ausschrift in der ersten Zeile zeigt immer den Grundzustand des Rechners an. Das Doppelkreuz wird als Quittungsoder | + | Die Ausschrift in der ersten Zeile zeigt immer den Grundzustand des Rechners an. Das Doppelkreuz wird als Quittungs- oder Promptsymbol bezeichnet und bedeutet, dass der Rechner jetzt auf eine Eingabe von der Tastatur wartet. Das nachfolgende Zeichen, die Lücke, nennt man Leerzeichen oder " |
| Das volle Zeichen(hier ' | Das volle Zeichen(hier ' | ||
| - | zeigt immer die Position auf dem Bildschirm an, wo das naechste | + | zeigt immer die Position auf dem Bildschirm an, wo das nächste |
| - | Das Gesagte wird leichter verständlich, | + | Das Gesagte wird leichter verständlich, |
| === 1.2.4. Anschluss der Tastatur === | === 1.2.4. Anschluss der Tastatur === | ||
| Zeile 148: | Zeile 150: | ||
| == 1.2.4.1. Montageanleitung == | == 1.2.4.1. Montageanleitung == | ||
| - | Vor Ausfuehrung | + | Vor Ausführung |
| - | Fuer den Anschluss der Tastatur entnehmen Sie aus der Verpakkung | + | Für den Anschluss der Tastatur entnehmen Sie aus der Verpackung |
| - | vereinzeln Sie die Adern der Bandleitung in einer Laenge | + | vereinzeln Sie die Adern der Bandleitung in einer Länge |
| ca. 3 cm auf beiden Seiten, entfernen dann jeweils ca. 5 mm | ca. 3 cm auf beiden Seiten, entfernen dann jeweils ca. 5 mm | ||
| die Isolierung und verzinnen die Enden. An einer Seite sind | die Isolierung und verzinnen die Enden. An einer Seite sind | ||
| - | die verzinnten | + | die verzinnten |
| - | unter Verwendung von Loetzinn | + | unter Verwendung von Lötzinn |
| - | Abb. 1.2 auf der Rueckseite | + | [[# |
| - | Bohrungen in Tastaturplatine stecken!) | + | Bohrungen in Tastaturplatine stecken!) |
| - | beten diese auf der Unterseite der Leiterplatte an den vorgeschriebenen | + | beten diese auf der Unterseite der Leiterplatte an den vorgeschriebenen |
| der Z 1013 im stromlosen Zustand befinden. | der Z 1013 im stromlosen Zustand befinden. | ||
| - | Achtung! Nur Loetkolben | + | Achtung! Nur Lötkolben |
| - | 3 s Loetdauer | + | 3 s Lötdauer |
| - | Es empfiehlt sich, an den Loetstellen fuer eine Zugentlastung | + | Es empfiehlt sich, an den Lötstellen für eine Zugentlastung |
| zu sorgen, um Leitungsbruch zu vermeiden. Sollten Sie Ihren | zu sorgen, um Leitungsbruch zu vermeiden. Sollten Sie Ihren | ||
| MRB Z 1013 auf einer Grundplatte aufgeschraubt haben, Ist es | MRB Z 1013 auf einer Grundplatte aufgeschraubt haben, Ist es | ||
| ratsam, die Tastatur ebenfalls darauf zu befestigen, so dass | ratsam, die Tastatur ebenfalls darauf zu befestigen, so dass | ||
| - | haeufiges | + | häufiges |
| beendet, lesen Sie bitte weiter. | beendet, lesen Sie bitte weiter. | ||
| + | |||
| + | == 1.2.4.2. Benutzung der Z 1013 Tastatur == | ||
| + | |||
| + | Schauen Sie sich jetzt einmal die Tastatur etwas genauer an. | ||
| + | Sie sehen dann, dass die oberen drei Tastenreihen alle eine | ||
| + | mehrfache Beschriftung tragen und die unteren nur eine ein- | ||
| + | fache (s. [[# | ||
| + | |||
| + | {{: | ||
| + | |||
| + | Durch die Organisation der Tastatur in vier Zeilen und acht | ||
| + | Spalten könnten theoretisch 32 verschiedene Tasten rea1isiert werden. Für eine alphanumerische Tastatur ist das aber zu wenig. Aus diesem Grund wurden einige Tasten mit einer Umschaltfunktion belegt (Shift: S1, S2, S3 und S4), damit sind die anderen Tasten mehrfach nutzbar. Diese Mehrfachbelegung | ||
| + | ist auf dem jeweiligen Tastenfeld angegeben. | ||
| + | |||
| + | Eine Besonderheit der Folientastatur ist die kaum wahrnehmbare Auslösung des gewünschten Zeichens. Deshalb muss man schon sehr genau die Reaktion den Mikrorechners verfolgen, um die | ||
| + | erfolgreiche Betätigung der Tasten eindeutig zu registrieren. Wenn man sich an die Verwendung der Folienflachtastatur gewöhnt hat, tritt dieser Nachteil kaum noch in Erscheinung | ||
| + | |||
| + | Befindet sich der Rechner im Grundzustand, | ||
| + | den Umgang mit der Tastatur üben: | ||
| + | |||
| + | - Betätigen Sie der Reihe nach oben links beginnend alle Tasten. Was beobachten Sie? Zunächst erscheinen auf dem Bildschirm 24 Zeichen. \\ < | ||
| + | - Betätigen Sie jetzt die Taste S1 und gleichzeitig die Tasten der oberen drei Reihen in der gleichen Reihenfolge wie oben und anschließend " | ||
| + | ? # _ </ | ||
| + | - Drücken Sie jetzt S3 und die Tasten wie oben. Das Fernsehbild sieht nun folgendermaßen aus < | ||
| + | ? # _ </ | ||
| + | - Es werden | ||
| + | - S4 hat unter den Shift-Tasten wieder eine besondere Bedeutung: | ||
| + | |||
| + | | " | ||
| + | | " | ||
| + | | " | ||
| + | | " | ||
| + | | " | ||
| + | | " | ||
| + | |||
| + | === 1.2.5. | ||
| + | Mit dem Magnetbandgerät können Sie Informationen (z. B. Programme), die Sie in den Rechner eingeben, speichern und wieder einlesen. | ||
| + | |||
| + | Sie können die auf der Kassette aufgezeichneten Programme aufbewahren und später, wenn Sie diese Programme wieder verwenden möchten, von der Kassette in den Speicher des MRB Z 1013 laden. | ||
| + | |||
| + | Als Magnetbandgerät können Sie sowohl Kassettenmagnetbandgeräte als auch Spulentonbandgeräte verwenden. Voraussetzung ist | ||
| + | |||
| + | |||
| + | * das Vorhandensein einer kombinierten Aufnahme-/ | ||
| + | | ||
| + | * die Fähigkeit, hohe Frequenzen (f >=8 kHz nach TGL 27616/2) einwandfrei wiederzugeben, | ||
| + | * die einwandfreie Funktionsfähigkeit des von Ihnen eingesetzten Gerätes, d. h. keine schwankende Wiedergabe der höheren Frequenzen. | ||
| + | |||
| + | Zu empfehlen sind die Kassettenrekorder GERACORD, ANETT, KR | ||
| + | 650/660 u. ä., sowie alle Spulentonbandgeräte für Mono. | ||
| + | Sollten Sie ein Stereogerät verwenden, nutzen Sie nur eine | ||
| + | Spur für die Aufnahme. Nicht einsetzen können Sie den Rekorder SKR 900. | ||
| + | |||
| + | Einige technische Besonderheiten sollte Ihr MBG noch besitzen: | ||
| + | * Aussteuerautomatik bzw. Handaussteuerung mit Aussteuerungsanzeige, | ||
| + | * Bandlängenzählwerk, | ||
| + | |||
| + | Wie das MBG zur Informationsspeicherung genutzt wird, können | ||
| + | Sie am Beispiel des Abschnittes 1.3 üben. Aber anschließen | ||
| + | wollen wir es jetzt schon. Dazu wird das MBG über ein handelsübliches Diodenkabel (Achtung! kein Überspielkabel) mit der | ||
| + | Buchse X5 (s. [[# | ||
| + | eine Kassette ein bzw. legen ein Band auf. Nun ist Ihr Heimrechenzentrum fertig. In den nächsten Abschnitten soll gezeigt | ||
| + | werden, wie Sie damit umgehen müssen. | ||
| + | |||
| + | ==== 1.3. Monitorkommandos des Z 1013 ==== | ||
| + | === 1.3.1. | ||
| + | Nach erfolgreicher Inbetriebnahme des Mikrorechners, | ||
| + | ordnungsgemäßer Anschluss der Geräte vorausgesetzt, | ||
| + | durch das Aufforderungszeichen "#" | ||
| + | Befehlsfolgen enthalten, die unbedingt benötigt werden, um | ||
| + | mit dem Mikrorechner arbeiten zu können. Diese Monitorleistungen sind mit Kommandos abrufbar. | ||
| + | |||
| + | Im folgenden soll, von der allgemeinen Form der Kommandos ausgehend, der Monitor vorgestellt werden. | ||
| + | |||
| + | Die allgemeine Form der Kommandos lautet: | ||
| + | < | ||
| + | |||
| + | Dabei bedeuten: | ||
| + | |||
| + | < | ||
| + | X : ASCII-Zeichen (ASCII-Zeichen: | ||
| + | Modus von der Tastatur geliefert werden; s. 1.2.4.2) | ||
| + | Y : Leerzeichen | ||
| + | aaaa bbbb cccc : eventuell vorhandene Parameter | ||
| + | ENTER : | ||
| + | </ | ||
| + | |||
| + | Die Parameterangaben sind vom jeweiligen Kommando abhängig. Es | ||
| + | sind maximal drei vierstellige Hexadezimalzahlen (siehe dazu Abschn.1.3.2.) | ||
| + | erforderlich. Fehlerhafte Werte der Kommandozeile können korrigiert werden, dazu ist mit den beiden Kursortasten " | ||
| + | '< | ||
| + | das fehlerhafte Zeichen zu positionieren und die Korrektur auszuführen. | ||
| + | |||
| + | Vor Betätigung der Enter-Taste ist der Kursor wieder hinter das | ||
| + | letzt gültige Zeichen zu positionieren. Sofern die Kommandozeile richtig eingegeben wurde, wird das Kommando ausgeführt. | ||
| + | Bei fehlerhaften Kommandozeilen wird ein Fragezeichen und anschließend wieder ein Aufforderungszeichen ausgegeben. Falls die Parameterangaben eines Kommandos denen des vorherigen entsprechen, | ||
| + | |||
| + | === 1.3.2. | ||
| + | |||
| + | In diesen Abschnitt sollen die Kommandos geordnet in alphabetischer Reihenfolge genannt werden und ihre Wirkung beschrieben werden. Lesen Sie zunächst diesen Abschnitt, auch wenn | ||
| + | nicht alles klar wird. Im nachfolgenden Abschnitt sollen diese geübt werden.\\ | ||
| + | |||
| + | Monitorkommandos: | ||
| + | * **A** (Alphaumschaltung)\\ Schaltet die Tastatur wieder in den Grundzustand, | ||
| + | * **B hadr** (Breakpoint-Haltepunkt)\\ Es wird eine Haltepunktadresse eingegeben. Diese Adresse muss im RAM-Bereich liegen und auf das erste Byte eines Befehles zeigen. Zur Kontrolle wird der eingetragene Haltepunkt BP.:...., die dort befindlichen Befehlsbytes BS.:.... sowie alle Registerinhalte angezeigt. Ein zu testendes Programm hält beim Erreichen dieser Adresse an und gibt eine Reihe von Informationen aus. Das sind wieder die Haltepunktadresse sowie die ab dieser Adresse stehenden Befehlsbyte und alle Registerinhalte. Danach werden Monitorkommandos erwartet. Voraussetzung ist, dass die Haltepunktadresse auf das erste Byte eines Befehls zeigt. | ||
| + | * **C adr1 adr2 anz** (Compare)\\ Dieses Kommando wird genutzt, um zwei Speicherbereiche miteinander zu vergleichen. Sind die Speicherbereiche gleich, meldet sich wieder der Monitor. Bei Ungleichheit erfolgt eine Fehlerausschrift in der Form: aaaa xx bbbb yy, wobei aaaa und bbbb Adressen und xx und yy deren Byte inhalte darstellen, zwischen denen die Ungleichheit besteht. Mit Betätigen der Entertaste wird der Vergleich fortgesetzt, | ||
| + | * **D aadr eadr** (Display Memory)\\ Mit diesem Kommando können beliebige Speicherbereiche zwischen einer Anfangs- und einer Endadresse angezeigt werden. Die Anzeige des Bereiches zwischen FFF8 und FFFF ist mit dem D-Kommando nicht möglich, dafür muss das M-Kommando verwendet werden. Die Anzeige erfolgt zeilenweise in hexadezimaler Form. Zuerst wird die Adresse des jeweiligen Bereiches ausgegeben, danach folgen acht Byte des Speicherinhaltes, | ||
| + | * **E sadr** (Execute)\\ Es wird ein Maschinenprogramm ab der eingegebenen Startadresse unter Beachtung einer eventuell eingegebenen Haltepunktadresse gestartet. Zu Beginn werden alle Register der CPU mit definierten Inhalten aus dem Registerrette-Bereich geladen. Mit Erreichen eines Haltepunktes werden die CPU-Register im Registerrette-Bereich gespeichert und in den Monitor verzweigt. Eine Programmfortsetzung des zu testenden Programmes kann auf mehreren Wegen erfolgen: | ||
| + | * Festlegen eines neuen Haltepunktes mit dem B-Kommando und Fortsetzung mit dem G-Kommando (siehe dort) | ||
| + | * Schrittweise Abarbeitung mit dem N-Kommando (s. d.) | ||
| + | * Fortsetzung mit dem G-Kommando ohne Neufestlegung eines Haltepunktes | ||
| + | * **F aadr anz aa bb cc ..** (Find)\\ Ab der angegebenen Adresse soll eine bestimmte Anzahl aufeinanderfolgender Bytes im Speicher gesucht werden. Werden diese Bytes gefunden, erfolgt ein Übergang zum M-Kommando, die Bytes können gelesen und/oder verändert werden. Wird die Bytefolge nicht gefunden, erfolgt die Ausschrift "NOT FOUND" auf dem Bildschirm. | ||
| + | * **G** (Go)\\ Fortsetzung eines Programmes ab der Haltepunktadresse. Zuvor werden die geretteten CPU-Register wieder geladen. Das G-Kommando kann auch nach dem Schrittbetrieb gegeben werden. Wurde zuvor mit dem B-Kommando ein neuer Haltepunkt eingegeben, läuft das zu testende Programm bis zu dieser neuen Haltepunktadresse. | ||
| + | * **H** (Hexadezimalumschaltung)\\ Schaltet in der Tastaturkodetabelle die Zahlen 0 bis 9 sowie die entsprechenden Sonderzeichen in die Shiftebene 0, d. h. anstelle der Zeichen " | ||
| + | * **I** (Initialisierung)\\ Es erfolgt ein Löschen des Registerrette-Bereiches, | ||
| + | * **J sadr** (Jump) Es wird ein Programm ab der Startadresse aktiviert, eine eventuell eingegebene Haltepunktadresse wird nicht beachtet, die Inhalte der CPU-Register sind undefiniert. | ||
| + | * **K aadr eadr bb** (Kill)\\ Damit ist es möglich, einen angegebenen Speicherbereich zu löschen oder mit dem Byte bb zu füllen. Wird das Kommando ohne Parameter verwendet, wird der gesamte adressierbare Speicher gelöscht. Weiterarbeit ist dann nur nach Betätigen der Resettaste möglich. | ||
| + | * **L aadr eadr** (Load from Cassette)\\ Ein mit dem S-Kommando ausgegebener Speicherbereich kann mit diesem Kommando wieder geladen werden. Dabei werden die ankommenden Byte ab der Anfangsadresse bis zur Endadresse im Speicher platziert. Diese Adressen müssen nicht mit denen des S-Kommandos identisch sein, wichtig ist nur die Übereinstimmung der Byteanzahl. Während des Lesens wird mittels der aufgezeichneten Prüfsumme die Richtigkeit der ankommenden Daten kontrolliert. Stimmen errechnete und vom Band gelesene Prüfsumme nicht überein, wird eine Fehlermeldung ausgegeben: CS<aerr. Der fehlerhafte Bereich unterhalb der Adresse aerr muss dann manuell kontrolliert werden. Möglicherweise ist auch nur die Prüfsumme falsch gelesen worden. Reicht die Anzahl der eingelesenen Bytes nicht aus, den Speicher bis zur Endadresse zu füllen, bleibt das Programm in der Eingabe hängen, der Monitor kann nur wieder mit der Reset-Taste erreicht werden. | ||
| + | * **M aadr** (Modify)\\ Es ist möglich, mit diesem Kommando einen Speicherbereich ab der angegebenen Anfangsadresse byteweise anzuzeigen und gegebenenfalls zu verändern. Es erfolgt die Ausgabe der aktuellen Adresse und des Inhaltes des zugehörigen Bytes. Anschließend wird mit dem Zeichen "#" | ||
| + | * **N** (Next)\\ Dieses Kommando veranlasst die Ausführung genau eines Befehls des zu testenden Programmes (Schrittbetrieb). Das N-Kommando kann nur angewandt werden, wenn zuvor ein Haltepunkt gesetzt und das zu testende Programm mit dem E-Kommando gestartet wurde. Nach der Ausführung des Befehls werden alle Registerinhalte gerettet. Angezeigt werden der Befehlszähler, | ||
| + | |||
| + | ' | ||
| + | ' | ||
| + | CPU | ||
| + | ' | ||
| + | </ | ||
| + | * **R rg/ | ||
| + | |||
| + | BP:XXXX BS: | ||
| + | SP:XXXX PC:XXXX IX:XXXX IY:XXXX | ||
| + | AF:XXXX BC:XXXX DE:XXXX HL:XXXX | ||
| + | AF:XXXX BC:XXXX DE:XXXX HL: | ||
| + | </ | ||
| + | * **S aadr eadr** (Save to Cassette)\\ Der Speicherbereich von Adresse aadr bis zur Adresse eadr wird über das Magnetbandinterface auf Magnetband ausgegeben. Nach einem etwa 1,5 Sekunden langen Kennton werden die Daten in Blöcken zu 32 Byte mit einer anschließenden Prüfsumme pro Block ausgegeben. | ||
| + | * **T aadr zadr anz** (Transfer)\\ Es erfolgt ein Transport eines Speicherbereiches ab der Anfangsadresse auf eine Zieladresse mit der festgelegten Anzahl von Bytes. Dabei ist eine Überlappung der beiden Bereiche möglich | ||
| + | * **W aaaa eeee** (Window) Dieses Kommando realisiert eine Fensterfunktion, | ||
| + | |||
| + | === 1.3.3. Verwendung === | ||
| + | |||
| + | Anhand eines Beispielprogrammes wollen wir jetzt alle Monitorkommandos trainieren. Das Beispiel wurde so gewählt, dass Sie | ||
| + | das ordnungsgemäße Arbeiten des Programmes auf dem Bildschirm | ||
| + | verfolgen können. Mit Hilfe des Programmes werden die schwarzen Schachfiguren in der Bildschirmmitte abgebildet. | ||
| + | |||
| + | Programm: | ||
| + | < | ||
| + | |||
| + | 1000 06 06 LD B, 6 ; Zahl der Schachfiguren | ||
| + | 1002 DD 21 08 EE LD IX,EE08H ; Position der ersten Fi- | ||
| + | ; gur auf Bildschirm (BS) | ||
| + | 1006 11 1C 10 LD DE,101CH ; Adresse der Tabelle für | ||
| + | ; Zeichencode der Schach- | ||
| + | ; figuren | ||
| + | 1009 | ||
| + | 100A DD 77 00 LD (IX+0),A ; figur auf BS | ||
| + | 100D | ||
| + | 100E | ||
| + | 100F DD 77 20 LD (IX+20),A; figur auf BS | ||
| + | 1012 | ||
| + | 1013 DD 23 INC IX ; Abstand zum nächsten | ||
| + | 1015 DD 23 INC IX ; Zeichen einstellen | ||
| + | 1017 DD 23 INC IX ; | ||
| + | 1019 10 EE DJNZ Ml ; nächste Figur, bis alle | ||
| + | ; 6 abgebildet | ||
| + | 101B | ||
| + | 101C 0E 11 0F 11 ; Tabelle für Zeichenkode | ||
| + | 1020 10 11 12 13 ; der Schachfiguren | ||
| + | 1024 14 16 15 16 | ||
| + | </ | ||
| + | Falls Sie nicht alles verstanden haben, machen Sie trotzdem | ||
| + | weiter mit. Die Wirkungsweise der Kommandos wird auch so | ||
| + | deutlich. Sie können dann beim Erlernen der Maschinensprache | ||
| + | immer das Gelernte am Rechner ausprobieren. | ||
| + | |||
| + | Da Sie beim Eingeben des Programmes vorwiegend Hexadezimalzahlen (siehe Abschn.2.4.1. ) benutzen, schalten Sie als erstes | ||
| + | die Tastatur durch Betätigen der Tasten ' | ||
| + | |||
| + | Zunächst geben Sie das Programm ab Adresse 1000H ein. | ||
| + | |||
| + | Eingabe: | ||
| + | < | ||
| + | |||
| + | BS: | ||
| + | < | ||
| + | 1000 # _</ | ||
| + | |||
| + | Jetzt tippen Sie die Zahlen aus der Spalte Maschinenkode paarweise mit jeweils einem Leerzeichen ein und schließen Sie | ||
| + | diese mit ';' | ||
| + | |||
| + | Eingabe: | ||
| + | < | ||
| + | ' | ||
| + | |||
| + | Sie bemerken, Sie können anstelle des Leerzeichens auch ' | ||
| + | nächsten Zeile. | ||
| + | |||
| + | Bildschirm: | ||
| + | |||
| + | < | ||
| + | 1001 xx # 06 DD 21 | ||
| + | . | ||
| + | . | ||
| + | . | ||
| + | 1026 xx # 15 16; | ||
| + | # _</ | ||
| + | |||
| + | Führen Sie jetzt eine Kontrolle Ihrer Eingabe durch folgende Aktivität durch: | ||
| + | |||
| + | Eingabe: | ||
| + | |||
| + | < | ||
| + | |||
| + | BS: | ||
| + | |||
| + | < | ||
| + | 1000 06 06 DD 21 08 EE 11 1C 22D | ||
| + | 1008 10 1A DD 77 00 13 1A DD 288 | ||
| + | 1010 77 20 13 DD 23 DD 23 DD 387 | ||
| + | 1018 23 10 EE FF 0E 11 0F 11 25F | ||
| + | 1020 10 11 12 13 14 16 15 16 09B</ | ||
| + | |||
| + | Stimmt Ihr Ergebnis mit dem hier angegebenen überein? | ||
| + | |||
| + | Sie brauchen dafür nur die letzte Spalte mit den dreistelligen Ziffern, der sogenannten Prüfsumme, vergleichen. | ||
| + | Wenn Sie das Programm an einer anderen Stelle im Speicher haben wollen, können Sie es auch in einen anderen Bereich | ||
| + | transportieren, | ||
| + | |||
| + | Eingabe: | ||
| + | |||
| + | < | ||
| + | ' | ||
| + | |||
| + | BS: | ||
| + | |||
| + | < | ||
| + | # _</ | ||
| + | |||
| + | Kontrollieren Sie die Ausführung des Transports, indem Sie den Speicherbereich ab Adresse 2000H anzeigen. | ||
| + | |||
| + | Eingabe: | ||
| + | |||
| + | < | ||
| + | |||
| + | BS: wie oben, aber vorn die aktuellen Adressen | ||
| + | |||
| + | Sie können den Vergleich auch mit dem C-Kommando den Rechner selbst ausführen lassen. | ||
| + | |||
| + | Eingabe: | ||
| + | |||
| + | < | ||
| + | ' | ||
| + | |||
| + | BS: | ||
| + | |||
| + | < | ||
| + | # _</ | ||
| + | |||
| + | Die 40 Speicherplätze ab Adresse 1000H und die ab Adresse 2000H stimmen überein, da sonst die Stelle, ab der Ungleichheit herrscht, angezeigt werden würde. | ||
| + | |||
| + | Wollen Sie jetzt einen bestimmten Befehl ändern, dann lassen Sie diesen vom Rechner suchen, und zwar mit dem F-Kommando. | ||
| + | Ändern Sie Jetzt den Befehl LD DE, 101CH (Maschinenkode: | ||
| + | |||
| + | Eingabe: | ||
| + | |||
| + | < | ||
| + | ' | ||
| + | |||
| + | BS: | ||
| + | < | ||
| + | 2007 1C # _</ | ||
| + | |||
| + | Der nächste Speicherplatz soll in 20 geändert werden. | ||
| + | |||
| + | Eingabe: | ||
| + | |||
| + | < | ||
| + | |||
| + | Nun haben Sie ab Adresse 1000H und ab Adresse 2000H jeweils ein lauffähiges Programm. Um dessen Wirkung besser verfolgen | ||
| + | zu können, löschen wir den Bildschirm mit dem K-Kommando. | ||
| + | |||
| + | Eingabe: | ||
| + | |||
| + | < | ||
| + | ' | ||
| + | |||
| + | Die Adressen EC00H und EFFFH schließen den Bildschirmbereich ein, 20H ist der hexadezimale Code für das Leerzeichen. Sie | ||
| + | können für den Leerzeichenkode auch den für das A, also 41H, eingeben. Sie füllen also den Bereich mit Leerzeichen. | ||
| + | |||
| + | BS: | ||
| + | |||
| + | < | ||
| + | |||
| + | Jetzt starten Sie das Programm ab Adresse 1000H. | ||
| + | |||
| + | Eingabe: | ||
| + | |||
| + | < | ||
| + | |||
| + | BS: | ||
| + | * Schachfiguren in der Bildmitte | ||
| + | |||
| + | Wir wollen jetzt die Arbeitsweise des Programmes schrittweise verfolgen, was bei selbsterstellten, | ||
| + | |||
| + | Eingabe: | ||
| + | |||
| + | < | ||
| + | ' | ||
| + | |||
| + | BS: | ||
| + | * Grundzustand | ||
| + | |||
| + | Wir schalten wieder in den Hexa-Modus um. Da bei schrittweiser Abarbeitung die Änderung der Registerinhalte Aufschluss über | ||
| + | die richtige Ausführung der Befehle gibt, sind mit dem R-Kommando die Register darstellbar und änderbar. | ||
| + | |||
| + | Eingabe: | ||
| + | |||
| + | < | ||
| + | |||
| + | BS: | ||
| + | < | ||
| + | | ||
| + | | ||
| + | | ||
| + | |||
| + | Das Programm soll nach Abbildung, der ersten Schachfigur unterbrochen werden, also bei Adresse 1012H. | ||
| + | |||
| + | Eingabe: | ||
| + | |||
| + | < | ||
| + | |||
| + | Anzeige: | ||
| + | |||
| + | < | ||
| + | | ||
| + | | ||
| + | | ||
| + | |||
| + | Nun müssen Sie das Programm mit dem E-Kommando starten. | ||
| + | |||
| + | Eingabe: | ||
| + | < | ||
| + | |||
| + | BS: | ||
| + | * 1 Bauer in BS-Mitte im Zeichengewirr | ||
| + | |||
| + | Damit der Programmablauf weiter verfolgt werden kann, richten | ||
| + | wir uns auf dem Bildschirm ein Anzeigefenster ein, in dem alle | ||
| + | von Ihnen gemachten Eingaben angezeigt werden. Die Anzeige soll | ||
| + | nur noch im unteren Viertel des Bildschirmes erfolgen. Das entspricht dem Speicherbereich EF00H bis EFFFH. | ||
| + | |||
| + | Eingabe: | ||
| + | |||
| + | < | ||
| + | ' | ||
| + | ' | ||
| + | |||
| + | BS: | ||
| + | |||
| + | < | ||
| + | # W EF00 EFFF | ||
| + | |||
| + | # _ (am Beginn des unteren Viertels)</ | ||
| + | |||
| + | So, nun geben Sie wieder den Abbruchpunkt ein und starten wieder mit dem E-Kommando. | ||
| + | |||
| + | Eingabe: | ||
| + | |||
| + | < | ||
| + | ' | ||
| + | |||
| + | BS: | ||
| + | * Bauer in Bildmitte | ||
| + | * unteres Viertel: < | ||
| + | * Registeranzeige | ||
| + | |||
| + | Jetzt können Sie das Programm Befehl für Befehl mit dem N-Kommando abarbeiten, indem Sie wiederholt ' | ||
| + | ' | ||
| + | |||
| + | Damit Sie nicht immer drei Tasten drücken müssen, schalten Sie die Tastatur wieder in den Alpha-Modus zurück. | ||
| + | |||
| + | Eingabe: | ||
| + | |||
| + | < | ||
| + | |||
| + | BS: | ||
| + | |||
| + | < | ||
| + | # _</ | ||
| + | |||
| + | Fahren Sie nun mit ' | ||
| + | im Programm verwendeten Register DE, IX und BC verfolgen. In der Bildschirmmitte werden nach und nach die Schachfiguren | ||
| + | aufgebaut. Ist das Programm vollständig durchlaufen, | ||
| + | |||
| + | BS: | ||
| + | |||
| + | < | ||
| + | |||
| + | Sie haben nun ausführlich mit den Monitorkommandos gearbeitet und wollen die Arbeit zunächst beenden. Damit Ihr Programm nicht verloren geht, speichern Sie dieses mit Hilfe des S-Kommandos auf einem Magnetband: | ||
| + | |||
| + | Eingabe: | ||
| + | |||
| + | < | ||
| + | ' | ||
| + | |||
| + | Aufnahmebereitschaft des Magnetbandgerätes herstellen; Aufnahme starten | ||
| + | |||
| + | < | ||
| + | |||
| + | BS: | ||
| + | |||
| + | < | ||
| + | # S 1000 1030</ | ||
| + | |||
| + | Sie hören jetzt zunächst einen längeren Signalton und anschliessend ein knarrendes Geräusch. Das Programm befindet | ||
| + | sich auf Magnetband, wenn auf dem Bildschirm wieder das | ||
| + | Quittungssymbol '#' | ||
| + | |||
| + | Üben Sie noch das Einlesen eines Programmes vom Magnetband. | ||
| + | Schalten Sie Ihren MRB Z1013 noch einmal an und gehen Sie | ||
| + | folgendes ein: | ||
| + | |||
| + | Eingabe: | ||
| + | |||
| + | < | ||
| + | ' | ||
| + | |||
| + | Magnetband an den Programmanfang, | ||
| + | |||
| + | BS: | ||
| + | |||
| + | < | ||
| + | # L 1000 1030</ | ||
| + | |||
| + | Wird das Programm fehlerfrei gelesen, wird auf dem Bildschirm das Quittungesymbol '#' | ||
| + | |||
| + | < | ||
| + | | ||
| + | |||
| + | Sie haben nun das Programm ohne Fehler eingelesen. Starten Sie es mit dem J-Kommando. Sie merken, das Programm befindet sich wieder im Speicher. | ||
| + | |||
| + | Sie haben also gelernt, den MRB Z1013 in Betrieb zu nehmen und ihn zu bedienen. Wie der Z1013 arbeitet, was er noch bietet und was man alles mit ihm machen kann, erfahren Sie in den | ||
| + | nachfolgenden Teilen des Handbuches zum MRB Z1013. | ||
| + | |||
| + | ==== 1.4. Wichtige Hinweise zur Beibehaltung der Reparaturfähigkeit ==== | ||
| + | |||
| + | Beim vorliegenden Gerät handelt es sich um eine komplexe mikroelektronische Baugruppe. Eine Prüfung und Reparatur ist nur computergestützt möglich. Das erfordert bestimmte Eigenschaften der Leiterplatte: | ||
| + | |||
| + | Jegliche Änderung von konstruktiven und elektrischen Werten | ||
| + | (Änderung der Leiterplattenkontur, | ||
| + | zusätzlichen Steckverbindern, | ||
| + | |||
| + | Deshalb ist der Z 1013 im Reparaturfall im Originalzustand abzugeben. Eine nach der in der Bedienungsanleitung (s. 1.2.4.1.) angebrachte Tastatur ist dabei zulässig. Wollen Sie auf einen | ||
| + | steckbaren Anschluss Ihrer Tastatur nicht verzichten, ist Ihnen | ||
| + | als einzige Ausnahme das Anlöten einer Buchsenleiste BuL 202-26 | ||
| + | TGL 29331/04 gestattet. | ||
| + | |||
| + | Eingriffe (ausser den genannten Tastatur-Massnahmen) durch den | ||
| + | Kunden führen selbstverständlich zum Erlöschen der Garantieansprüche. Zur Wiederherstellung der Reparaturfähigkeit werden kleine Änderungen zu Lasten und auf Risiko des Besitzers | ||
| + | rückgängig gemacht. Lässt sich die Reparaturfähigkeit nicht | ||
| + | wieder herstellen, so kann keine Instandsetzung im VEB Robotron-Elektronik Riesa durchgeführt werden. | ||
| + | |||
| + | ==== 1.5. Technische Daten ==== | ||
| + | |||
| + | | Mikroprozessor: | ||
| + | | Festwertspeicher: | ||
| + | | Arbeitsspeicher: | ||
| + | | Speichererweiterung: | ||
| + | | Ein- und Ausgabe: | 8 Kanäle eines E/A-Tores des E/ | ||
| + | | Tastatur: | Folienflachtastatur mit 4x8 Tasten (Ziffern, Buchstaben, Sonderzeichen, | ||
| + | | Bildschirmsteuerung: | ||
| + | | Magnetbandinterface: | ||
| + | | Stromversorgung: | ||
| + | | Erweiterungsmöglichkeiten: | ||
| + | | Programmierung: | ||
| + | | Abmessungen | 215 x 230 mm | | ||
| + | |||
| + | ==== Abbildungen ==== | ||
| + | |||
| + | == Abbildung 1.1 == | ||
| + | {{: | ||
| + | |||
| + | == Abbildung 1.2 == | ||
| + | {{: | ||
| + | |||
| + | == Abbildung 1.3 == | ||
| + | {{: | ||