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Ein paar Infos und Bilder zu meinem Z1013

Meinen Z1013 habe ich direkt in Erfurt gekauft. Damals gab es nur den Z1013.16 mit 16K RAM. Mit angeschlossener Flachfolientastatur, einem Eisenbahntrafo und einem Röhrenfernseher lief die Grundleiterplatte eine Weile. Später bekam ich die Leiterplatten des Baugruppenträgers in die Hände, und mein Z1013 begann sich zu wandeln. Den Baugruppenträger hatte ich mit 2 2-reihigen und 2 3-reihigen Kontaktleisten bestückt, um die Module des NANOS-Systems und andere K1520-kompatible Karten halber Breite nutzen zu können. Der Z1013 wurde zuerst im Huckepackverfahren auf 32K RAM und später durch Herrn G. Eisenkolb auf 64K RAM umgebaut. Hinzu kamen diverse Anpassungen und Änderungen:

  • neue Reset-Logik
  • Sockelung des BIOS
  • K7659-Tastatur nach Brosig
  • FBAS-Ausgang
  • Peters-Platine zur Bildschirmumschaltung 32×32 und 64×16, beschleunigtes CAS und WR, vollständige I/O-Dekodierung, Taktumschaltung 2/4 MHz
  • verbessertes Kassetteninterface mit A302
  • Urlader und damit verbunden Rom-Abschaltung und RAM-Schreibschutz

Softwaremäßig bin ich viel stärker in Erscheinung getreten (ich war beispielsweise auf allen 4 Z1013-Tagungen, auch als Redner), aber das kommt auf eine andere Seite …

Der Z1013 von hinten mit aufgesteckter 256K-Nanos-RAM-Floppy und Eprommer. Ansicht von vorn. Zu sehen ist links der zusätzliche Videoausgang und rechts der Baugruppenträger, auf U-Winkel geschraubt.
Hinten links befindet sich die Peters-Platine zur 64×16 Bildschirmumschaltung. Der Takt von 8 MHz wurde mangels Quarz mit einer RLC-Schaltung generiert. Wahnsinn, dass der ganze Kabelverhau immer noch funktioniert! Auf der Peters-Platine wurden in Huckepacktechnik weitere Schaltkreise zur ROM-Abschaltung aufgelötet. Von der Seite des Z1013 aus gesehen sind hier 4 Chip-Ebenen übereinander.
Das müsste die erweiterte Resetlogik ein, im üblichen Huckepackverfahren realisiert. Und ein Blick von oben, ohne Gehäuse.
Joystick-Anschluss für 2 Joysticks nach practic und Lautsprecher für Sound